Das war schon immer so Brauch…

Bräuche und Brauchtum werden in Mühlen groß geschrieben. Es treffen sich Jung und Alt um der Traditionen zu gedenken und sie an ihre Nachkommen weiterzugeben.

Die Marktfreyung

1445 verlieh König Friedrich V. über Bitte Otto's von Silberberg der Gemeinde Mühlen das Marktrecht. Seit dieser Zeit wurde jährlich von der Bevölkerung unseres Ortes, am Sonntag nach dem heiligen Michaeli, ein Jahrmarkt mit dem Austragen der Freyung durchgeführt. Die Freyung, die eine Hand mit einem Schwert darstellt, wird zu diesem Anlass schön geschmückt und im Rahmen eines Umzuges, unter Mitwirkung der Vereine und der Bevölkerung, durch den Ort getragen.

Umgänge

In Mühlen, Jakobsberg, Noreia, St. Helen und St.Veit finden zu Ehren von Patronen oder zu bestimmten Anlässen Prozessionen statt. Dabei werden verschiedene Stationen aufgestellt und geschmückt! Die Umgänge werden musikalisch umrahmt, von Kirchenchor, und oft auch von den Musikvereinen. 

Wallfahrt nach St. Martin

Am 22. August 1710 brach um 16:00 Uhr in Noreia ein Großfeuer aus, welches vom Wind unterstützt, in kurzer Zeit das gesamte Dorf samt Kirche einäscherte. Nur das etwas abseits gelegene Trattnerhaus (heute Tellian-Obersteiner) blieb von der Feuersbrunst verschont. Von der Kirche blieben bei diesem Brand nur die Mauerreste verschont. Auch Messkelch und Teile der beiden Kirchenglocken schmolzen. Vier Jahre dauerte der Wiederaufbau des Gotteshauses. Dieser Brand war nicht der erste: Schon etwa 100 Jahre zuvor - 1620 - wurde die Kirche ein Opfer der Flammen.

Um weitere Feuergefahren von unserer Gemeinde fern zu halten führte Herr Pfarrer Jakob Ibornig im Jahr 1711 die Florianiprozession ein. Seither gibt es jährlich die Wallfahrt nach St. Martin am Silberberg.

  
 

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