Filialkirche Jakobsberg

Über den Ursprung der Kirche Jakobsberg ist nichts aufgezeichnet. Erstmals nachweisbar ist sie in einer Urkunde vom 3. Mai 1316. Aus der Verbindung des Gegendnamens "Am Berg" mit dem Namen des Kirchenpatrons ist der jetzige Gegendname Jakobsberg entstanden.

Merkwürdig sind die seelsorglichen Zustände von Jakobsberg gewesen, denn offensichtlich war der damalige Pfarrer von St. Marein der auffassung gewesen, dass Jakobsberg nicht zu seinem Pfarrsprengel gehöre. Fast scheint es so, als ob hier nocht eine mittelalterliche Eigenkirche bestanden habe, die nicht einem Grundherrn, sondern der Nachbarschaft der dortigen Bauern gehört hat.Ihrem Bericht zufolge haben sie sich jeweils einen Priester geholt, wenn es notwendig war.

Am 13. April 1699 schrieb der Erzpriester von Friesach einen Brief an den Abt von St. Lambrecht und berichtete, dass die Bauern am Jakobsberg keinem eigenen Seelsorger zugewiesen seien. Deshalb habe der Erzbischof von Salzburg als Ordinarius die Absicht, diese Bauern mitsamt ihrer Kirche einer Pfarre einzuverleiben oder nötigenfalls die Mittel aufzubringen, dort einen eigenen Seelsorger anzustellen.

Die bisher offensichtlich außerhalb der ordentlichen Pfarrorganisation gewesene Bevölkerung von Jakobsberg wurde im Jahr 1699 definitiv der Pfarre St. Marein einverleibt und wird seither von dort aus betreut.

 
 

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