Filialkirche St. Helen

Der Ursprung der Kirche St. Helen lässt sich aus den spärlich erhaltenen Urkunden nicht eindeutig klären. Diese etwas abseits von Hitzmannsdorf stehende Kirche St. Helen ist höchstwahrscheinlich als Kapelle einer frühen, vermutlich im 12. Jahrhundert entstandenen Burg am Geländesporn des sogenannten Preg errichtet worden. Sie wird jedoch erst im Jahr 1434 erstmals genannt.

Seit dem 16. Jahrhundert ist St. Helen eindeutig als Tochterkirche von St. Marein nachweisbar. Sie diente als Aussenstation des Mareiner Pfarrers für die Seelsorge in diesem weit vom Pfarrsitz entfernten Gebiet, also für die Pfarrkindern in Aich, Hitzmannsdorf und Jakobsberg.

Im Jahr 1619 verfügte St. Helen bereits über einen eigenen Friedhof. Im Spätmittelalter scheint diese kleine Kirche der hl. Helena ein beliebter Wallfahrtsort gewesen zu sein, denn nur so ist es erklärlich, dass sie über eine ziemlich große Kirchengült mit einer Reihe von grunduntertänigen Bauern verfügte.

In der Nähe von St. Helen steht ein bemerkenswerter, gemauerter gotischer Bildstock. Er stammt aus der Zeit um 1500.

 
 

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