Die Mühlner Moskitos

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Das hätten sich die Eishockeycracks rund um Ehgartner Konrad und Giefer Walter in den 70iger Jahren des vorigen Jahrhunderts wohl nicht gedacht – dass in Mühlen einmal mit Bande und bei Licht Eishockey gespielt wird und dann gleich auch ein Meistertitel eingefahren wird. Denn damals „pilgerten“ die sportbegeisterten „Hackler“ im Laufe der Jahre von den Grabeneishockeyplätzen beim Grabenbauer und Rauchenwald zum Rabitsch Fischteich und zum Badesee. Und oft hieß es „es wird schon finster, wir müssen aufhörn“, oder gar „trägt uns das Eis?“

Dem leider tragisch verunglückten Guido Kreiter ist es zu verdanken, dass er im Jahre 1992 einige Male beim Schreiber dieser Zeilen „anklopfte“, um ihm von seinem Traum – nämlich in Mühlen mit Banden und Flutlicht Eishockey Meisterschaft zu spielen – zu überzeugen. Und schließlich gingen wir an die Arbeit. Ohne jegliche Förderung und mit einem Kapital von 30.000 Schilling (ca. € 2.100,-), zu dem jeder Eishockeyspieler je einen Tausender beisteuerte, wurde der Eishockeyplatz im Bereich des jetzigen Feuerwehrhauses gebaut. Dabei zeigte sich die Firma Hansmann sehr entgegenkommend und der Grund wurde von den Familien Baur Ida und Bärnthaler Anton überhaupt kostenlos zur Verfügung gestellt.

Sportlich setzte sich die Eishockeyrunde auch neue Ziele. Der ehemalige Grazer Eishockeyprofi Pircher wurde für einen Trainingskurs eingeladen, was sich bei den nun jährlich stattfindenden Turnieren in Hüttenberg und St. Peter am Kammersberg (bestes Ergebnis ein 3. Platz im Jahr 2000) gleich bemerkbar machte.

Im Jahr 2000 mussten die „Eishackler“ dem neuen Rüsthaus und den Einfamilienwohnhäusern weichen. Doch der damalige Bgm. Ofner reagierte rasch und ohne Unterbrechung konnte am jetzigen Platz wieder Eishockey gespielt werden. Der jetzige Platz ist asphaltiert und vor kurzem wurden neue Banden errichtet. Für die notwendige Unterlage sorgt seit 1999 die unermüdliche „Eismaschine“ Helmut Legat.

Eine neue Generation an Spielern wuchs heran und mit dem Kauf einer kompletten Tormannausrüstung (Kosten € 2.500,-), die wiederum von der Mannschaft finanziert wurde und mutigen „Männern“ (Stefan Panzer, Helmut Wernig, Thomas Steinwidder, „Peppo“ Josef Retzl und zuletzt Meistergoalie Matthias Legat), die sich auch ins Tor trauten, wurde alles noch professioneller.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Meister in der Murtal-Hockeyliga. Berichtet wurde davon auch in der Murtaler Zeitung und der Kleinen Zeitung.

Um weiter so tolle Leistungen zu erbringen, besuchten Ende August einige Spieler ein Eishockey-Camp in Leoben um sich sportlich weiterzubilden.

 
 

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